Ich bin mit dir

Lies Markus 10, 46 - 52.

Für Bartimäus ist Jesus kein Fremder. In dem Moment, als er hört, dass Jesus vorbeigeht, beginnt er laut nach ihm zu rufen. Er weiss, dass er Erbarmen mit den Menschen hat und ihnen hilft. Obwohl die meisten von uns sehen können, sind wir manchmal auch blind. So viel beschäftigt uns und macht uns Angst, dass wir Jesus nicht mehr sehen. Ob laut oder leise dürfen wir ihn bitten, uns zu helfen. Er möchte unsere Augen öffnen – zum Beispiel auch beim Bibellesen, damit wir verstehen, was er uns zeigen möchte.

Bei meiner Enkelin Emma entdeckte man einen kleinen Tumor am Rücken. Emma hatte grosse Angst vor der Operation. Die ganze Familie betete für sie. Am Tag der OP fuhr ihre Mama sie zum Arzt. Als die beiden ins Parkhaus einbogen, entdeckten sie dieses Plakat:

 

 

Die beiden waren sprachlos. Mutig und getröstet ging Emma zur OP.

 

Eine Krankheit, ein schwieriger Test in der Schule oder andere Probleme können Angst auslösen und uns die Sicht auf Jesus verdunkeln. Auch dir sagt Jesus heute: Ich bin mit dir!

 

Aus: Guter Start 3/2020, Tagestext vom 18.08.2020

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