Der gute Hirte

Lies Hesekiel 34,23-31

Es gibt Menschen, die planen gerne. Auch ich gehöre zu ihnen. Vielleicht fasziniert mich deswegen, dass dieser Abschnitt eine Botschaft Gottes an die Menschen vermittelt, die sich von Anfang der Bibel bis zu ihrem Ende wiederholt. Nämlich: „Ich sorge (mich), und ich bin euer Gott“ (Vers 31). Obwohl die Verse hier an die Israeliten gerichtet sind, gilt diese Zusage Gottes für alle Menschen, unabhängig von ihrer Herkunft und⁠
ihrer Lebensgeschichte.⁠
Gottes Plan beinhaltet Frieden, der nicht nur die Abwesenheit von Krieg meint, sondern auch Versorgung, Sicherheit und Geborgenheit. Hesekiel schildert diesen Frieden anhand von Bildern von fruchtbaren Feldern und prächtigen Gärten.⁠
Gott spart nicht, sondern schenkt Fülle. Ob sich diese Zusagen auf ein geistliches Friedensreich beziehen oder auf einen noch ausstehenden Zeitabschnitt verweisen, darüber gehen die Meinungen der Ausleger auseinander. ⁠
Auf jeden Fall verdeutlicht dieser Abschnitt einen zentralen Aspekt: Gott hat einen liebevollen Plan mit uns und wünscht sich Beziehung zu uns: „Dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin“ (Vers 27b).⁠
Je nach Lebenssituation fällt es uns leichter oder schwerer, uns Gott anzuvertrauen. Doch Gott hält an dem Bund des Friedens fest und ermutigt uns, seine Hilfe in Anspruch zu nehmen.⁠

Aus: Atempause 4/20, Gedanken von Lisa Wonka⁠

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